Blog by arp

Oma, hast du Strapse? – Kurzgeschichten für best ager

Die Heldinnen dieser Kurzgeschichten von Friederike Costa sind ‚Best Ager‘ – Frauen, im ‚besten Alter‘. Sie sind Oma und Geliebte, haben sich im Leben eingerichtet oder wollen noch einmal einen Neustart wagen. Sie haben Wünsche, Hoffnungen, Träume und gehören noch lange nicht zum ‚alten Eisen‘! Und mit den jungen Dingern von nebenan nehmen sie es allemal noch auf …!
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Erschienen als E-Book und gedruckt!
ISBN Buch: 978-3-946280-38-5  9783946280385
ISBN E-Book: 978-3-946280-37-8 / 9783946280378
ASIN: B01LF7QIWK
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Cover zur Kurzgeschichtensammlung 'Oma, hast du Strapse?' Oma, hast du Strapse?

Inhaltsverzeichnis:
Don Juan mit grauen Schläfen
Ein neues Glück
Oma hast du Strapse?
Mildreds Eskapaden
Nur gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen
Der Nebenbuhler
Vierhändig
Der Glückstreffer
Dann schon lieber einen Hund
Das schönste Geschenk
Besuch am Muttertag
Liebe ist mehr als nur ein Wort
Eine Nacht in deinen Armen
Der schöne Schwarzhaarige
Der Schlüssel zu deinem Herzen
Verrückt nach Hannes
Weiße Weihnacht
Kleine Lügen, große Liebe

 

Ein Tag im Legoland

Das neue Schuljahr fing an, und so sicher wie das Amen in der Kirche bekamen wir Kinder einen Aufsatz mit dem Thema aufgebrummt: Dein schönstes Ferienerlebnis!

Ich habe mir sagen lassen, diesen Aufsatz schreiben unsere Kinder immer noch. Mit einem Unterschied – die schönsten Ferienerlebnisse von heute müssen schon was hergeben! ‚Ich war mit Martina baden‘, oder: Benni und ich haben mit der Mama eine Zugfahrt unternommen‘, reicht da nicht mehr. Im-merhin fahren Mäxchen und Emma nach Italien ans Meer und Anna und Julius an den Balaton, wo sie reiten dürfen. Doch wenn die Eltern von Merle und Jana keine Zeit oder kein Geld für einen ausgebreiteten Urlaub haben, was dann?

„Legoland!“, hallt es wie aus einem Mund.

Keine schlechte Alternative für den Aufsatz vom schönsten Ferienerlebnis … Also, ab nach Günzburg, wo Deutschland sein Legoland hat!

Günzburg liegt ziemlich genau zwischen Stuttgart und Mün-chen. Eine vierköpfige Familie muss für Eintritt, Parken, Benzin, ein bisschen Spielzeug und nachmittags eine Tasse Kaffee oder ein Eis etwa 200 Euro auf den Tisch blättern. Will man zu viert im Legoland eine Kleinigkeit zu Mittag essen, kommt noch mindestens ‚ein Fuffi‘ dazu. Wir selbst haben uns was Leckeres von zu Hause mitgenommen, und das konnten wir bei vielen anderen Familien ebenfalls beobach-ten. Da es überall Bänke gibt, wo man schön sitzen und Brotzeit machen kann, ist das kein Problem.

Was Legoland ausmacht sind, neben den aus Legosteinen nachgebildeten Städten und Figuren (sehr beeindruckend!), die Fahrgeschäfte. Dort gibt es viel zu erleben, doch lei-der muss man teilweise recht lange anstehen. Man sollte also Geduld mitbringen, und sich vielleicht schon zu Hause schöne Spiele für die Wartezeit überlegen. Wortspiele, Ra-tespiele, Scherzspiele, Denkspiele – wie Kofferpacken oder Flüsterpost zum Beispiel.

Dass sich so lange Wartereihen bilden, liegt unter anderem auch daran, dass die Mitarbeiter von Legoland, die übri-gens ausnahmslos freundlich und hilfsbereit waren, sehr auf Sicherheit achten. Bis alle richtig sitzen und zehn, zwanzig oder 50 Sicherheitsbügel kontrolliert sind, ver-geht schon einige Zeit. Wer die Wartezeit aber unbedingt umgehen will, hat die Möglichkeit, sich einen Express Pass zu kaufen (siehe Homepage von Legoland), der einen Zugang ohne Wartezeit ermöglicht.

Legoland ist vor allem für größere Kinder geeignet. Es gibt Gelegenheit zum Klettern und Legopferde reiten, man kann sich auf dem Wasserspielplatz vergnügen, mit Zügen fahren, sich im Spiegel-Labyrinth verlaufen, im ‚Legoland Sea Life‘ Fische beobachten oder mit Achterbahn und Kon-sorten fahren. Und für die unter Vierjährigen, die nicht in alle Fahrgeschäfte dürfen, gibt es den Duplospielplatz, auf dem sie sich nach Herzenslust amüsieren und austoben können, während ihre großen Geschwister auf Streifzug gehen.

Alles in allem war es für unsere Mädchen (8 und 9 Jahre) ein wunderschöner Tag, und sie sind mit leuchtenden Augen und einem vollen Herzen nach Hause gefahren. Und das mit dem Aufsatz, das klappt bestimmt auch, schließlich gibt es eine Menge zu berichten.

http://www.legoland.de/entdecken/attraktionen

Waldbrand auf La Palma

Am Samstag, den 6.8.2016 verursachte ein 28-jähriger Deutscher auf La Palma einen verheerenden Waldbrand. Der Aussteiger, der dort in einer Höhle lebt, zündete nach eigenen Angaben das von ihm benutzte Klopapier an, nachdem er seine Notdurft verrichtet hatte.

Aber kann man das glauben? Kann jemand wirklich so dumm sein? Wer schon einmal auf den Kanaren war, weiß von der enormen Waldbrandgefahr, die dort besteht, und weiß auch, dass es strengstens verboten ist, in den Wäldern Feuer zu machen oder zu rauchen.

Die Höhle hat der Mann nun gegen eine Gefängniszelle eingetauscht, denn er wurde in Untersuchungshaft genommen. Wegen grober Fahrlässigkeit droht ihm eine Freiheitsstrafe von sechs bis zwölf Monaten. Nicht viel, wenn man bedenkt, dass bei den Löscharbeiten, zu denen 350 Feuerwehrmänner, Soldaten und Forstarbeiter herangezogen werden mussten, ein Mensch ums Leben kam. Ein ganzes Dorf mit 2500 Einwohnern musste evakuiert werden, und 4000 Hektar Wald mit all den Tieren, die in ihm lebten, sind vernichtet.

Allen Reisenden zu den Kanarischen Inseln möchte ich dringend ans Herz legen: Kein Feuer im Wald! Die Zigarette, auf die man nicht verzichten möchte, kann Menschen- und Tierleben kosten und Lebensraum und die ‚grüne Lunge‘ der Insel zerstören. Obendrein ist es eine Straftat und kann, wie in diesem Fall, im Gefängnis enden.

 

Mehr dazu hier http://www.la-palma24.info/la-palma-6-8-2016-waldbrand/

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Wald auf La Palma vor dem Brand

Vergessene Wörter – adies

adies – ein uraltes Wort, das heute kaum noch jemand kennt und deshalb zu den vergessenen Wörtern zählt. Man spricht es mit langem E. Vermutlich hat sich aus adies unser heute so beliebtes tschüss entwickelt – adies, atschüs, tschüss. In Norddeutschland war atschüs noch bis in die 1940er-Jahre der übliche Gruß.

Im Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm heißt es: Adies spricht der gemeine Mann in den Rheinländern statt des alten ade, oder des vornehmen adieu.

Wo aber kommt ‚adies‘ her?

Es könnte aus dem Spanischen ‚adiós‘ entlehnt sein, wie manche Sprachwissenschaftler vermuten. Dann wäre der Gruß vermutlich im 17. Jahrhundert durch Seereisende aus Spanien in die damals zu Spanien gehörenden Niederlanden gekommen und von dort zu ‚atjüs‘ abgewandelt in den deutschen Sprachraum eingeführt worden.

Oder es kam aus dem Französischen über die Niederlande nach Deutschland. Dann hätte es sich aus adieu entwickelt. Da in den Niederlanden U wie Ü gesprochen wird, wäre aus adieu adjus (gesprochen adjüs) geworden.

Es könnte aber auch vom wallonischer ‚adjuus‘ (gesprochen adjüüs‘) herrühren, wo das U ebenfalls wie Ü ausgesprochen wird.

 

adies - ein vergessenes Wort, das man im Märchen 'Vom Machandelbaum' noch finden kann
Vergessene Wörter – adies

Doch ob nun tschüss, adies, adjüs, adiós, adeus oder adieu – es kann davon ausgegangen werden, dass all diese Grußformen den gleichen Ursprung haben, nämlich das lateinische ‚ad deum‘ – zu Gott.

Auch im niederdeutschen Märchen ‚Vom Machandelbaum, 1857 von den Brüdern Grimm aufgezeichnet, findet man den Gruß adjüüs.

Weitere ‘fast vergessene Wörter’ auf meinem Blog:

Techtelmechtel

Hagestolz

Grisette

Plumeau

Guffen

Matz – in früherer Bedeutung

Sappralott

Programmtipp – Bücher für den Ferienkoffer

Am Samstag, den 16. Juli wurde auf Deutschland-Radio-Kultur die jährliche Sendung ‚Im Gespräch – Bücher für den Ferienkoffer‘ ausgestrahlt. Gäste waren Joachim Scholl und Andrea Reichart, die Präsidentin von DeLiA – das steht für Deutschsprachige Liebesroman Autoren. In dieser Sendung geben Leser viele sehr interessante Büchertipps. Joachim Scholl war bis 1999 Literaturredakteur bei DeutschlandRadio Berlin und arbeitet heute als freier Journalist und Literaturkritiker.

Falls Sie die Sendung hören wollen oder sich für die Bücherliste interessieren, klicken Sie hier

http://www.deutschlandradiokultur.de/lesetipps-von-und-fuer-hoerer-buecher-fuer-den-ferienkoffer.970.de.html?dram%3Aarticle_id=360229

Bücher für den Ferienkoffer - ein Beitrag von Deutschland-Radio-Kultur
Programmtipp – Bücher für den Ferienkoffer

Reiseführer Trier – Neuerscheinung

Unser Reiseführer Trier ist nun fertig und im Handel. Man erhält ihn als E-Book oder Print bei allen Internethändlern und auf Bestellung in jeder Buchhandlung.

Trier - der neue Reiseführer

Trier, die Stadt, die als älteste Deutschlands gilt, wurde etwa im Jahr 16 v. Chr. unter dem Namen Augusta Treverorum gegründet. Weithin bekannt ist Trier vor allem seiner römischen Geschichte und der römischen Baudenkmäler wegen, die seit 1986 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Die Porta Nigra zum Beispiel, die Römerbrücke, der Dom und die Liebfrauenkirche. Doch auch Barock- und Rokokobauten, wie das Kurfürstliche Palais, das zu den schönsten der Welt zählt, sind Kulturgüter, die die Stadt an der Mosel seinen Besuchern zu bieten hat.

Mit diesem Reiseführer wird es Ihnen leicht fallen, sich in Trier zurechtzufinden. Der Altstadt-Rundgang, den wir für Sie zusammengestellt haben, bringt Sie in logischer Reihenfolge zu den angesagtesten Sehenswürdigkeiten. Viele Tipps und die wichtigsten Adressen, Links und Telefonnummern ersparen Ihnen in der Vorbereitungsphase Ihres Städtetrips mühevolles Recherchieren. Besondere Museen und Festivals finden ebenso Erwähnung wie z.B. Parkmöglichkeiten, regionale Spezialitäten, Hinweise für Rollstuhlfahrer, Radfahrer, Camper oder Hundebesitzer.

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Warum ich dämlich blöde finde

Haben Sie sich eigentlich schon mal gefragt, warum man zu etwas Dummen ‚dämlich‘ sagt (kommt von Dame) und zu etwas ganz Tollem ‚herrlich‘ (kommt von Herr)?

Ich habe mich das gefragt und verwende dämlich seitdem nicht mehr und herrlich nur noch in Ausnahmefällen. Ich glaube nämlich ganz einfach nicht, dass Damen naturgemäß dümmlich sind und Herren klug, begabt und einfach umwerfend. Wäre das Wort ‚dämlich‘ neu erfunden, ich würde es auf jeden Fall als Unwort des Jahres vorschlagen, denn es steht ‚Tätervolk‘ oder ‚Rentnerschwemme‘ in nichts nach.

Es gibt mehr solcher Wörter, die man besser nicht verwenden sollte. Dazu gehören u.a. Neger, Eskimo (bedeutet ‚Fischfresser‘, richtig wäre Inuit) und Zigeuner, weil sie ebenso diskriminierend daherkommen wie das Wort dämlich.
Und dann sind da noch die unschicklichen Wörter, die inzwischen schon halbwegs schicklich scheinen, wie geil (gebrauchen inzwischen bereits Vierjährige) oder ficken. Ich mag sie nicht hören, tut mir leid. Man kann doch auch sagen, dass man etwas toll findet oder Sex hatte.
Sprache hat Magie, ohne Zweifel! Und zwar sowohl in die eine als auch in die andere Richtung. Sie steckt voller Zauber, aber auch voller Vorurteile! Wie sehr, zeigt dieses Plakat, das ich in Ungarn fotografiert habe. Dort gibt es Zi-gauner-musik im Garten. Wirklich nur ein lustiger Schreibfehler? Oder ist da jemand in eine Sprachfalle getappt …

In diesem Gastgarten gibt es Zigaunermusik
Zigaunermusik und Pizza

Gebühren für ein Kilo Reisegepäck geschenkt

Auf Didis Reiseblog ‚Didi unterwegs‘ habe ich ein interessantes Angebot für alle Flugreisenden entdeckt: Wer Bücher mit in den Urlaub nimmt, darf ein Kilo Fluggepäck mehr mitnehmen!

Mehr dazu unter http://didiunterwegs.blogspot.de/

Oder im Börsenblatt  http://www.boersenblatt.net/artikel-aktion_von_vorsicht_buch__und_condor_.1170258.html

Reisegepäck

Liste aller Events rund ums Buch

Buchmessen allgemein

•    Schriftgut – Dresdner Literaturmesse
•    BUCH WIEN – internationale Buchmesse und Lesefestwoche
•    BuchQuartier Wien – eine Buchmesse für unabhängige und kleine Verlage
•    BuchBasel – Literaturfestival, Buch- und Medienmesse
•    Der Salon du Livre et de la Presse Genf (Genfer Buchmesse) – eine Messe für Buch und Presse
•    Buch Berlin – eine internationale Buchmesse in Berlin
•    Messe LiberBerlin – Buchmesse und Verkaufsausstellung
•    Friends with Books: Art Book Fair Berlin – eine Messe für Kunst- und Künstlerbücher
•    Mainzer Büchermesse – eine Buchmesse und Literaturschau
•    Minipressen-Messe (MMPM) Mainz – internationale Buchmesse der Kleinverlage und Handpressen
•    Mitteldeutsche Buchmesse Pößneck – Messe für Kleinverlage und Selbstverleger
•    Frankfurter Buchmesse – immer im Oktober
•    Leipziger Buchmesse – der Frühjahrstreff der Buch- und Medienbranche

•    Leipziger Buchtage – der Börsenverein lädt zum großen Treffen von Verlagen, Buchhandlungen und ihren Partnern ein
•    LoveLetter Convention Berlin – Konferenz für Liebesromanleser und -autoren.
Zahlreiche Verlage präsentieren auf der Messe LoveLetter Berlin ihre Produkte und informieren über geplante Veröffentlichungen und Neuerscheinungen
•    Buchmesse Rheinland-Pfalz in Mainz

Kinderbuchmessen
•    KIBUM Oldenburg – Kinder- und Jugendbuchmesse
•    KIBUM Ulm – Kinder- und Jugendbuchmesse

Antiquariaitsmessen
•    Antiquaria Ludwigsburg – eine Antiquariatsmesse
•    Frankfurter Antiquariatsmesse – Internationale Verkaufsausstellung für antiquarische Bücher, Graphik und Autographen
•    Stuttgarter Antiquariatsmesse – Messe für alte Druckerzeugnisse
•    Leipziger Antiquariatsmesse –  internationale Verkaufsausstellung für antiquarische Bücher, Graphiken und Autographen

Comic-Messen
•    Die COMICIADE – das Comic-Fest in Aachen
•    Die INTERCOMIC Köln – Internationale Comic-und Romanmesse
•    Comicfestival München – ein Comic-Festival mit Verlagsmesse
•    Internationaler Comic-Salon Erlangen – Comic-Festival mit Comicmesse

Und das gibt es auch noch …
•    Kochbuchmesse Graz – Verkaufsmesse für Kochliteratur
•    Plattdeutsche Buchmesse Hamburg – eine Literaturveranstaltung rund ums Plattdeutsche
•    Norddeutsche Handpressenmesse Hamburg – ein Forum zeitgenössischer Buchkunst. Mehr als 50 Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland und dem europäischen Ausland, die zugleich Gestalter, Illustrator, Schriftsetzer, manchmal auch Buchbinder und Verleger und Buchhändler in einer Person sind, präsentieren auf der Norddeutschen Handpressenmesse Hamburg Handpressendrucke, Mappenwerke, Malerbücher, Künstlerbücher, Buchobjekte sowie Einblattdrucke, die von den Besuchern erworben werden können
•    Bibliothekartag Nürnberg – die zentrale Fortbildungsveranstaltung für Bibliothekarinnen und Bibliothekare aus öffentlichen sowie wissenschaftlichen Bibliotheken und verwandten Informations-Infrastruktureinrichtungen

Literaturtage und Lesemessen

•    HOMER-Treffen – Autorentreffen deutschsprachiger Historien-Schriftsteller
•    DeLiA-Liebesromantagen – Treffen der deutschsprachigen LiebesromanautorInnen mit Workshops und Lesungen auch für die Öffentlichekeit
•    LitCologne – Internationales Literaturfest in Köln
•    Braunschweiger Jugendbuchwoche – dort hat man Gelegenheit wichtigen Autorinnen, Autoren und Illustratoren der Sparte Kinder- und Jugendliteratur zu begegnen und wird der älteste deutsche Jugendbuchpreis, der „Friedrich-Gerstäcker-Preis für Jugendliteratur der Stadt Braunschweig“, im Zwei-Jahres-Rhythmus verliehen
•    Die lange Nacht der Literatur (Am Vorabend der Preisverleihung “Wilhelm Raabe-Literaturpreis”, Ein ganzes Theater voller Literatur macht Riesenspaß) http://tinyurl.com/hs628fn
•    Solothurner Literaturtage in der Schweiz
•    Lessingfestival – Lesungen, Theater und mehr
•    Die LBC – LitBlog Convention in Köln (Lübbe, DuMont KiWi)
•    Die Lit.Love in München (Random House)
•    LoveLetter Convention in Berlin (siehe auch Buchmessen)
•    Internationales Frauen-Literaturfestival in Matera/Italien
•    Self-Publishing-Day München – eine Konferenz für Selbstverleger mit interessanten Workshops zu verschiedenen Inhalten rund ums Selbstverlegen
•    Bildschön! Hamburg – eine Geschenkemesse der Illustrationskunst.
Künstler, Ateliers, Autoren und Buchschaffende präsentieren und verkaufen ihre Produkte. Das Angebot umfasst Kunstdrucke, Kalender, Bücher, Buttons, Geschirr, T-Shirts sowie auch einige Originalillustrationen.
•    Saarbrücker AutorInnenmesse – hier präsentieren sich Autorinnen und Autoren Buchautoren, Net-Blogger und Autoren ohne Veröffentlichung sowie Verlage. Damit bietet sich auch Neulingen die Gelegenheit, das Publikum oder entsprechende Verlagspartner für ihre Werke zu erreichen
•    Braunschweig liest – eine Initiative des regionalen Buchhandels

Literaturtage und Lesemessen – für Krimifreunde
•    Wiener Kriminacht – jährlich stattfindendes Krimi-Event in über 60 Kaffeehäusern
•    Burgdorfer Krimitage – alle zwei Jahre stattfindendes Krimifestival
•    Die Criminale – das größte deutschsprachige Krimifestival, das jedes Jahr an einem anderen Tatort stattfindet
•    Die Vollversammlung der Mörderischen Schwestern – ein Treffen von deutschsprachigen Krimiatorinnen
•    Mord-Ost – Ostdeutsche Krimitage in Sachsen
•    Mordsharz-Krimifestival – ein Literaturfestival im Harz
•    “Tatort Eifel” – das Krimifestival findet im zweijährlichen Turnus jeweils am dritten Septemberwochenende in Daun in der Vulkaneifel statt
•    Berliner Krimimarathon – das Krimifestival der Hauptstadt
•    Krimifestival München – mit nationalen und internationalen Krimiautoren und Verleihung des Agatha-Christie-Krimipreises
•    Braunschweiger Krimifestival – Krimiautoren lesen jährlich im Spätherbst

Lesen macht schön
Lesen macht schön, glücklich und klug – Events rund ums Buch

Sollten Sie noch andere Veranstaltungen rund ums Buch kennen, lassen Sie es mich bitte wissen!

Vergessene Wörter – Plumeau

Kennen Sie den Sketch von Karl Valentin und Liesl Karlstadt, in dem die beiden als Ehepaar unter je einer voluminösen, ja geradezu riesig aufgeplusterten Bettdecke liegen? Zugedeckt bis unter die Nase? Und die Liesl äugt frech zum Karl hinüber, und man sieht ihr an, dass sie etwas ganz und gar Unanständiges plant? Und dann passiert es tatsächlich! Flugs beugt sie sich zum Karl hinüber und drückt ihm ein verschämtes Busserl auf die Wange. Worauf er in seiner trockenen Art sagt: „Die Frauen immer mit ihrem Sex!“

Die Bettdecken, unter denen die beiden liegen, die nannte man früher ‚Plumeau‘ was etwa wie Plümmo klang. Natürlich haben uns das französischklingende Wort Napoleons Soldaten beschert. Allerdings hat es bei uns einen für französische Ohren arg seltsamen Klang und nicht mehr recht viel mit dem ursprünglichen Wort zu tun, das in Frankreich nicht diese altmodischen, aufgeplusterten Bettdecken bezeichnet, sondern einen Staubwedel aus Federn, den die Hausmädchen und  -frauen einst zum Abstauben benutzten.

Aber wie kommts? Ganz einfach: Das französische Wort leitete sich vom lateinischen ‚pluma‘ ab, was Feder bedeutet. Und was trugen die Herren Grenadieroffiziere, die Kürassiere, Carabiniere und Dragoner auf ihren Uniformmützen und -hüten? Richtig – einen Federwisch! Allerdings heißt der Federwische auf den Hüten nicht genauso wie der Staubwedel, sondern ‚plumet‘.

Tja, so geht das mit der Sprache. Aus pluma (Feder) wird plumeau (Staubwedel), aus plumeau wird plumet (Federwisch), und aus plumet wird schließlich plümoo, ein Federbett.

Einer schnarcht unter dem Plumeau
Zeichnung von Wilhelm Busch

Aber was ist nun eigentlich aus Karls und Liesls Bettdecken geworden? Es gibt sie nicht mehr, und deshalb ist auch das Wort ausgestorben! Heute sind die Häuser geheizt und man hat leichte Betten, möglichst waschbar, damit die Allergiker sich vor Staubmilben schützen können. Auch das Trottoir, der Paraplü oder das Portemonnaie sind so gut wie ausgestorben. Schade eigentlich – Paraplü klingt doch viel netter als Regenschirm, und auf dem Trottoir lässt sich viel gemütlicher dahintrotten als auf einem Gehsteig oder Bürgersteig.

Nur im Österreichischen hört man diese wunderbar altmodischen Wörter noch, und auch die Niederländer sagen wie eh und je Paraplü zum Regenschirm.

Kurzkrimi-Wettbewerb der Stadt Landshut

Noch einmal möchte ich auf den Kurzkrimiwettbewerb aufmerksam machen, den die Stadt Landshut im Herbst anlässlich ihrer 18. Literaturtage zum Thema „Heimatkrimi“ veranstaltet .

Die Geschichten des Kurzkrimiwettbewerbs müssen einen eindeutigen Bezug zu Niederbayern haben und dürfen den Gesamtumfang von maximal 9000 Zeichen inklusive Leerzeichen nicht überschreiten. Die Anzahl der Zeichen sind über die Word-Funktion „Wörter zählen“ zu ermitteln. Die Geschichte muss in Prosa verfasst und noch nicht veröffentlicht sein – weder elektronisch noch als Printversion. Zur Teilnahme senden Sie bitte bis spätestens 31. August eine E-Mail mit den folgenden zwei Anlagen (bevorzugt als PDF-Datei) an krimipreis@landshuter-zeitung.de: das Manuskript, inklusive Titel des Kurzkrimis sowie Ihre Kurzbiografie und Ihre Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse). Handschriftlich verfasste Texte können leider nicht entgegengenommen werden. Jeder Autor kann nur eine Geschichte einreichen. Die vier Preisträger erklären sich damit einverstanden, dass ihre Geschichte bei der Preisverleihung in einem Heft zum Mitnehmen ausliegt sowie damit, dass sie in Audioform veröffentlicht wird.

Mehr dazu, einschließlich wertvoller Tipps von sieben Profiautoren, finden Sie hier: http://www.idowa.de/inhalt.landshut-autoren-geben-tipps-so-klappt-es-mit-dem-kurzkrimi.c6c59a79-7537-4c9a-8c15-1b035d4d53a0.html

Demnächst erscheint by arp die vierte Kurzkrimisammlung von Ronda Hendrikus mit dem Titel ‘Verlorene Töchter’

Verlorene Töchter - Sieben Ladykrimis
Erscheint demnächst im Verlag by arp

Bereits veröffentlicht:

Geliebter Mörder / Mord mit Herz / Cognac mit Schuss

Mehr dazu in unserem Verlagsprogramm

Ratgeber Asylrecht – für alle, die mehr darüber wissen wollen

Das Recht auf Asyl beschäftigt die Menschheit bereits seit Hunderten von Jahren. Denn seitdem wir denken können, flüchten Menschen aus religiösen, politischen, rassistischen oder kulturellen Gründen und müssen ihre Heimat verlassen. Sie werden verfolgt, ge- oder verjagt und suchen Zuflucht an einem sicheren Aufenthaltsort.
Dieser Ratgeber hilft Ihnen zu verstehen, was das Asylrecht, das Ausländer- oder Migrationsrecht beinhaltet. Welche Rechte haben Asylbewerber in Deutschland, wie ist das Asylverfahren geregelt und wer entscheidet anhand welcher Kriterien, ob jemand eine Aufenthaltsgenehmigung erhält oder nicht?

Alle Antworten und noch viel mehr zu diesem Rechtsgebiet finden Sie auf dem vor kurzem vom Berufsverband der Rechtsjournalisten veröffentlichten Ratgeber zum Thema Asyl- und Migrationsrecht.

http://www.anwalt.org/asylrecht-migrationsrecht

juridical concept with hammer and lawbook, selective focus on metal part,toned f/x
Hammer und Gesetzesbuch hat jeder Richter vor sich auf dem Tisch liegen

Zum Portal anwalt.org:
Das Portal www.anwalt.org wurde im Jahre 2015 vom Berufsverband der Rechtsjournalisten e.V. gegründet. Ziel ist es, den Bundesbürgern eine umfassende Informationsplattform  sowohl zu sämtlichen relevanten Rechtsgebieten als auch zu aktuellen Rechtsthemen in Deutschland zu bieten. Zudem bestrebt der Verband ein deutschlandweites Anwaltsverzeichnis aufzubauen und zu pflegen. Der BvDR e.V. sieht sich an dieser Stelle als Informationsnetzwerk und Ansprechpartner bei rechtlichen Fragen.

Clannon Millers Glosse über das Leid mit den Rezensionen

Rezensionen haben so ihre Tücken. Manchmal lässt man sich durch sie dazu verleiten, Bücher zu kaufen, weil sie hoch gelobt werden, und ist dann furchtbar enttäuscht. Andere Bücher wiederum werden in Rezensionen verrissen, und man kann sich nur fragen, ob es tatsächlich um den Roman geht, den man selbst auch gelesen und sehr geschätzt hat.

Kürzlich erhielt einer unserer Reiseführer (Krk in der Printversion) eine 1-Sterne-Rezension, weil er nicht oder nicht rechtzeitig ausgeliefert wurde. Kein Fehler von uns, das lag an Amazon! Doch natürlich bleibt so etwas dann am Verlag hängen …
Weil ich sehr erbost und auch traurig über diese Sache war, wies mich eine Kollegin auf eine Glosse der Autorin Clannon Miller hin, die ich las, und die mich zum Schmunzeln brachte. Ich möchte sie Ihnen nicht vorenthalten!

https://clannonmiller.wordpress.com/2016/04/13/3-2-1-meins/

Cover zum Reifeführer Krk
Reiseführer Krk

Bleibt mir noch zu sagen: E-Books erhält man natürlich in Sekundenschnelle. Wer aber einen der Reiseführer in Print-Version bestellt, sollte es frühzeitig tun!

Kurzkrimi-Wettbewerb

Die Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung schreibt in der Ausgabe vom 13. Mai 2016 einen Kurzkrimi-Wettbewerb aus. Eine gute Gelegenheit, für Leute die sich als Autor versuchen möchten! Tipps von Profi-Autoren gibt es dazu, darunter auch ein paar Ratschläge von mir.

Falls Sie mitmachen wollen: Gutes Gelingen und viel Glück!

E-Book – Kurzkrimis aus unserem Verlag

Geliebter Mörder - Cover zur Krimi-Anthologie
Cover zur Krimi-Anthologie ‘Geliebter Mörder’
Krimi-Anthologie 'Cognac mit Schuss'
Cover zur Krimi-Anthologie ‘Cognac mit Schuss’
Mord mit Herz
Cover zur Krimi-Anthologie ‘Mord mit Herz’

Kreuzfahrt – Madeira und Kanaren

Der Reiseführer ‘Kreuzfahrt – Madeira und Kanaren’ ist endlich fertig und im Handel. Er beschreibt nicht nur die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf Madeira und den Kanarischen Inseln, sondern beantwortet auch Fragen zu Ihrem Aufenthalt an Bord und hält viele wertvolle Tipps für Sie bereit, wie Sie Ausflüge selbst organisieren können.

Auf unseren Altstadt-Rundgängen folgen Sie einer genauen Wegebeschreibung, die Sie in logischer Reihenfolge zu den angesagten Sehenswürdigkeiten leitet. So wird es Ihnen leichtfallen, sich auch ohne Reiseleiter zurechtzufinden.

Wertvolle Tipps, Vorschläge für Ausflüge und die wichtigsten Adressen, Links und Telefonnummern ersparen Ihnen mühevolles Recherchieren, und Sie haben die wichtigsten Notfalladressen immer dabei.

Madeira und Kanaren mit dem Kreuzfahrtschiff

Bestellen bei Thalia

Bestellen bei Amazon

Wichtig: Bestellen sie den Reiseführer rechtzeitig, damit Sie Ihre Kreuzfahrt zufriedenstellend vorbereiten und Ihre Ausflüge gegebenenfalls schon von zu Hause aus organisieren können.

So könnte der Buchladen der Zukunft aussehen

Ein Buchladen mit Espressomaschine, die ährend man seinen Cappuccino trinkt gleichzeitig auch das Buch ausdruckt und bindet, das man kaufen möchte? Ist das Vision oder Utopie?

Buchdruckcafé
Buchdruck im Chaféshop

Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen,  schaun Sie mal hier:

Buchladen der Zukunft

(PS: Leider gibt es die Seite nur in Englisch)

Verzögerte Auslieferung – warum?

Mit Schrecken stellte ich fest, dass einer unserer Reiseführer als Printausgabe bei Amazon mit einer Verzögerung von mehreren Wochen (!) ausgeliefert werden sollte. Ein Käufer machte mich per E-Mail auf die verzögerte Auslieferung aufmerksam. Er bestelle den Reiseführer und erhielt eine Mitteilung, dass die Bestellung in etwa vier Wochen bei ihm ankommen wird.

Ab da erhielt er Werbungen für andere Reiseführer, mit denen er, wie er uns schrieb, regelrecht ‚bombardiert‘ wurde. Hätte er nicht unbedingt unseren Reiseführer haben wollen, weil wir eben immer Stadtrundgänge ausarbeiten, wäre er wohl als Käufer abgesprungen.

Ich hakte bei unserem Distributor, bei BoD und bei Amazon nach. Distributor und BoD gaben Auskunft, dass die Bücher innerhalb von drei Tagen geliefert werden würden, also kein Grund für eine Verzögerung vorlag.

Letztendlich kam der Reiseführer bei dem Kunden dann auch nach einer Woche an. Doch alles was vorab gelaufen war, halte ich für geschäftsschädigend. Ich hoffe sehr, zukünftige Kunden lassen sich davon nicht abhalten, unsere wirklich sehr praktischen Reiseführer zu kaufen. Möglicherweise war der vorliegende Fall auch nur eine Ausnahme. Aber wie auch immer, wir empfehlen, den Reiseführer frühzeitig zu bestellen! Das ist bei Reiseführern ohnehin anzuraten, denn wie heißt es so schön: Vorfreude ist die schönste Freude! Wer sich bereits vor Abreise schlau gemacht und im Reiseführer geschmökert hat, wird an seinem Urlaubsort nicht so leicht böse Überraschungen erleben.

Reiseführer Blog
Ein Teil unserer Reiseführer in Druckversion

Ich bin fünf – Autorenportrait Sophia Farago

Mit bürgerlichem Namen heißt Sophia Farago Ingeborg Rauchberger, ihren Doktortitel lässt sie meistens weg. Als ich sie frage: „Wer bist Du, erzähl mir was von Dir?“, lächelt sie und antwortet:
„Darauf fällt mir spontan Richard David Precht ein, der wissen will: Wer bin ich und wenn ja, wie viele? – Ich kann darauf antworten: Ich bin fünf, denn ich schreibe unter vier Pseudonymen.“
Als Autorin ist sie zu allererst Sophia Farago, erklärt sie mir dann. Ihre Liebe gilt England im beginnenden 19. Jahrhundert. Dort und zu dieser Zeit spielen ihre klassische Regency-Romane, in denen sich alles um das Leben der adeligen Gesellschaft, die strengen Konventionen, amüsante Unterhaltungen, ein bisschen kriminelle Spannung und viel Liebe dreht. Von ihren bisher sieben Farago-Romanen landeten zwei in Österreich auf der Bestsellerliste.
Derzeit schreibt Sophia Farago an einer fünfbändigen Lancroft-Abbey-Reihe. Das erste Buch „Der Heiratsplan“ erschien 2015, der zweite „Verlobung wider Willen“ wird im November 2016 folgen. Farago ist übrigens der Name ihrer ungarischen Großmutter.
Wer es lieber zeitgenössisch-amüsant mag, wird mit ihren Büchern von Sophie Berg und Sophia Rauchberg Freude haben. In „Ausgehoppelt“ fährt eine Hamburgerin an den schönen Wolfgangsee und stellt dort fest, dass in Österreich so manche Uhren anders ticken.
Ach ja, das vergaß ich zu erwähnen – Sophia ist Österreicherin und wohnt in Linz.
Wahrhaft kriminell sind ihre Romane von Sophia Scheer. „In alles Tote kommt von oben“ stürzt ein alternder Dichter vom Kirchturm und erschlägt einen Studenten, der zufällig vorbeikommt. Oder war es doch ganz anders? Sophia Wie-auch-immer ist grundsätzlich für eine Überraschung gut!
Und dann gibt es sie ja auch noch mit ihrem richtigen Namen Ingeborg Rauchberger. Ihr erster Lektor meinte einst, dass man mit diesem Namen nur ein Sachbuch veröffentlichen könne. Das hat sie inzwischen auch getan: „Schlagfertig war gestern!“ – in diesem Buch geht sie der Frage nach, ob es wirklich so klug ist, in Gesprächen verbal zuzuschlagen, und bietet Lösungen an, wie man mit schwierige Situationen besser und eleganter umgeht. Als Verhandlungsexpertin, die sie ist (in ihrem bürgerlichen Leben arbeitet sie als Kommunikationstrainerin) kann sie da aus dem Vollen schöpfen.
Als ich sie frage, wie sie zum Schreiben kam, antwortet sie: „Ich schreibe solange ich schreiben kann! Mit Gedichten fing ich an, ab dem zwölften Lebensjahr folgten die ersten Romane.“
Auch damals drehte sich in ihren Texten schon alles um die Liebe. Ihr erster Roman, der veröffentlicht wurde, war 1993 Sophia Faragos „Die Braut des Herzogs“. Dieses Buch schaffte es 2013 bei Erscheinen als E-Book unter die Top 10 der bezahlten Bücher bei Kindle und auf Platz 1 der I-Book-Charts.
„Ich hatte Anfang der Neunziger Jahre sehr viel über die geschichtlichen Hintergründe der Regencyzeit recherchiert“, erklärt sie, „Bücher über Kleidung, Kutschen, Sitten und Gebräuche gelesen. Eines Tages begann der Herzog von Wellbrooks in meinem Kopf mit mir zu sprechen. Darauf setzte ich mich hin, um seine Geschichte aufzuschreiben. Damals noch mit der Hand!“ Sie lacht. „Wer kann sich das heute vorstellen?“
Wenn Sophia nicht auf einer Bühne steht, um einen Vortrag zu halten, oder ein Seminar bei einem Unternehmen leitet, sitzt sie an ihrem PC und schreibt Geschichten. Geregelte Arbeitszeiten kennt sie ebenso wenig, wie Wochenenden. Doch auch das reicht ihr noch nicht, manchmal wünschte sie, der Tag hätte mehr als 24 Stunden.
„Als Verhandlungsexpertin“, sagt sie noch, „will ich andere zum Nach- oder Umdenken anregen, als Autorin meine Leser in eine Geschichte entführen. Und vor allem will ich gut unterhalten. Der gekonnte Umgang mit der Sprache, Wertschätzung und Wortwitz, darauf kommt es mir bei meiner Arbeit an.“

Sophia Farago im Portrait
Sophia Farago

Link zu Sophias Homepage
Sophia auf Facebook

DeLiA-Literaturpreis 2016 vergeben

Aus über 200 Bewerbungen hat die Fach-Jury die Gewinner des DeLiA-Literaturpreises 2016 gewählt. Die Sieger wurden am Freitag, den 15. April 2016 im Rahmen der Gala, anlässlich der DELIA-Liebesromantage in Iserlohn, bekannt gegeben.

Platz 1: Fiona Blum, „Liebe auf drei Pfoten“, Page & Turner
Die Jury sagt über das Buch:
Fiona Blum beschreibt eine Liebesgeschichte, die erst mit dem letzten Satz des Buches wirklich beginnt – und die sich doch den ganzen Roman hindurch anbahnt. Denn Federica und Davide werden vom Schicksal aufeinander zu getrieben, ruhig, aber bestimmt, und dabei darf ein versehrter kleiner Kater den Amor spielen. Was kitschig hätte werden können, ist hier alles andere als das: „Liebe auf drei Pfoten“ ist ein poetischer, im besten Sinne anrührender Roman, dessen eigenwillig-sensible Charaktere den Leser ebenso verzaubern wie der Schauplatz Rom.

Platz 2: Stefanie Gerstenberger, „Das Sternenboot“, Diana Verlag
Die Jury sagt über das Buch: Mit großem Einfühlungsvermögen und mit gewohnt sprachlicher Eleganz lässt Stefanie Gerstenberger den Leser Verletzlichkeit und Härte, Ablehnung und Sehnsucht, die erste junge Liebe und den Kampf der inzwischen erwachsenen Hauptfiguren um ihr Glück miterleben. Ein großes Leseerlebnis.

Platz 3: Katrin Burseg, „Liebe ist ein Haus mit vielen Zimmern“, Verlag Marion von Schröder
Die Jury sagt über das Buch:
Eine etwas andere Geschichte einer großen Liebe, über deren Grenzen und Unendlichkeit. Ein hervorragend recherchierter Roman, der aktuelle Themen wie Alzheimer und Raubkunst beinhaltet und am Ende fast zu einem kleinen Thriller verwebt. Ein Stück relativ unbekannte Hamburger Kunstgeschichte, die dem Leser auf spannende Weise näher gebracht wird. Ein vielschichtiges Buch, das man gelesen haben muss.

Der 1. Platz ist mit 1.500 Euro dotiert, der 2. Platz mit 750 Euro und der 3. Platz mit 500 Euro. Das Preisgeld wird von den Mitgliedern der Autorenvereinigung DELIA aufgebracht, deshalb ist der DELIA-Literaturpreis ein Preis von Autoren für Autoren.
Mit Unterstützung des Kooperationspartners „LovelyBooks“ wurde der Publikumspreis „Lovely Cover“ (ein Marketingpaket im Wert von 500 Euro) für das schönste Liebesroman- Cover an Mirjam Müntefering, „Vom Glück der Pferde“, Bastei vergeben.

Die Preis-Statuette DeLiA wird alljährlich an die GewinnerIn vergeben
Die Preis-Statuette DeLiA

DELIA-Präsidentin Andrea Reichart, Stefanie Gerstenberger (2. Platz), Fiona Blum (1. Platz), Katrin Burseg (3. Platz, Juryvorsitzende Petra Schier (v.l.) (c) Bibo Loebnau (DELIA)